Welcher Ski passt zu mir?

Welcher Ski passt zu mir?

Eine Antwort auf diese Frage findest du hier.

Kurz, lang, breit oder schmal? Seitdem die Rocker-Technology von den Skiherstellern eingesetzt wird, wurden immer neue Modellreihen für die verschiedensten Skifahrer-Bedürfnisse entwickelt. Egal ob Blutiger Anfänger, genussvoller Carver oder Heitzer auf der schwarzen Piste, mittlerweile gibt es für jeden Ski-Typen auch den passenden Ski.
Hier findet ihr eine Übersicht über die gängigen Ski-Typen:

  • ALLMOUNTAIN-SKI – für die welche die große Vielfalt mögen

  • SPORTCARVER – Für die die ambitionierte fahrern

  • RACECARVER – Für die sportlichsten Skifahrer

  • LADY-CARVER – Für die Damen unter uns

  • FREERIDE – Für die die neben die Piste Zuhause sind

  • FREESTYLE-SKI – Für die die mehr in der Luft als auf der Piste sind

Doch zu jeder einzelnen Gruppe gibt es noch mehr zu wissen:

ALLMOUNTAIN-SKI

Sollte gefahren werden von:
Einsteigern, Genussfahrern und guten Pistenfahrern, die auch mal einen Abstecher ins Gelände unternehmen

Übersicht:

Allmountain-Ski sind überall gut fahrbar. Ihre griffigen Kanten ermöglichen einen guten Halt auf der Piste. Durch den Rocker und ihren weicheren Kern kann der Allmountain aber auch im Tiefschnee oder Sulzschnee gefahren werden, da er gut aufschwimmt. Die Mittelbreite ist zwischen 75mm und 85 mm breit. Die gängigen Allmountain-Ski sind auf einen Einsatzbereich von 70 Prozent Piste und 30 Prozent Gelände ausgelegt. Ein Nachteil ist, dass der Ski bei sehr harter bzw. vereister Piste, schwer zu fahren ist.

Faustegel:

Ski sollte gleich der Körpergröße sein oder als Anfänger ca. bis zum Kinn gehen.

SPORTCARVER

Sollte gefahren werden von:
Erfahrenen Skifahrern, welche gerne auf der harten Piste unterwegs sind

Übersicht:

Im Vergleich zum Allmountain-Ski, zeichnet den Slalom-Carver vor allem seine Spritzigkeit aus. Er ist mit einer Mittelbreite von 68mm bis 79mm einiges schmaler. Ebenso ist der Rocker im Ski kürzer gehalten. Dies macht den Ski fester und Tempostabiler. Ein Nachteil der Skier ist, dass sollte es sulzig oder gar Tiefschnee geben, es schwierig ist diesen Ski zu bewegen. Grund dafür ist die schmale Mitteilbreiter des Skies.

Faustegel:

Ski sollte von der Länge her bis zum Kinn des Fahrers gehen.

RACE-CARVER

Sollte gefahren werden von:
Erfahrenen Skifahrern, welche schnell auf der harter Piste unterwegs sind

Übersicht:

Die sportliche Steigerung des Slalom-Carver ist der Riesenslalom-Ski oder auch Race-Carver.
Dieser Ski ist oft mit einer Mittelbreite von 65mm zu finden, also nochmal schmaler als der Slalom-Carver. Ebenso ist die Rockertechnik nur minimal in der Schaufel verbaut, was diese Skier extrem hart und Temposteif macht. Der große Radius ist nichts für Einsteiger. Desweiterem sollte man Kraft in den Beinen und einigen Platz auf der Piste haben, um die Skier richtig ausfahren zu können. Ein Nachteil der Skier ist, dass diese Skier bei schlechten Bedingungen kaum zu meistern sind.

Faustregeln:

Diese Skier sollte die eigene Körpergröße haben.

LADY-CARVER

Sollte gefahren werden von Frauen

Übersicht:

So gut wie jeden Skitypen gibt es auch speziell für die Frau. Die wesentlichen Unterschiede sind hier, dass man bei den Damenmodellen die Bindung etwas weiter nach vorne geschoben hat und leichtere Materialien verbaut hat. So konnte man Skier auf die weibliche Statur zuschneiden. Die Damen haben so den Vorteil, bei geringerem Gewicht und Körpergröße die Kontrolle über das Gerät zu behalten. Ein Nachteil ist allerdings, dass durch das leichtere Material der Ski bei höheren Geschwindigkeiten anfängt zu flattern.

Faustregel:

Ski sollte von der Länge her bis zum Kinn der Fahrerin gehen.

FREERIDE

Sollte gefahren werden von:
Tiefschnee und Off-Piste-Fahrern

Übersicht:

Freeride-Modelle sind die breitesten Skier. Mitteilbreiten von 100mm und mehr sind hier keine Seltenheit. Ihre Schaufel und Tail kann bis zu 50 Prozent vom Ski aufgebogen sein (Je nachdem welchen Freerider man nimmt). Dies bringt den Vorteil, dass sie im Tiefschnee gut aufschwimmen und Stabilität bieten.
Ein Nachteil ist, dass diese Skier auf normalen Pisten kaum bis gar nicht zu benutzen sind.

Faustregel:

Immer über der eigenen Körpergröße kaufen.

FREESTYLE-SKI

Sollte gefahren werden von:
Freestylern und Park-&-Pipe-Fahrern

Übersicht:

Diese Skier erkennt man sofort daran, dass sie nicht nur in der Schaufel, sondern auch im Tip hochgebogen sind. Dies ermöglicht uns auch Rückwärts zu fahren.
Die Modelle sind sehr drehfreudig aber gleichzeitig recht torsionssteif, um dem Druck bei Sprüngen zu halten.
Ein Nachteil ist, dass diese Skier zum Carven auf den Pisten nur wenig Spaß mit sich bringen.

Faustregel:

Der Ski sollte die eigene Körpergröße besitzen.

Probieren geht über Studieren! Ein Tipp von mir wäre, auf das Sportscheck Testival zu gehen, welches auf dem Stubaier Gletscher stattfindet. Hier habt ihr die Möglichkeit, euch durch die verschiedensten Skihersteller zu testen. Dies bringt nicht nur Spaß, sondern auch Sicherheit beim nächsten Kauf mit.

Wenn ihr Fragen habt, kommentiert diesen Blog einfach oder schreibt mir gerne eine Mail.

Ich würde mich auch freuen, euch auf meinem Youtube Channel (Bastian Brutzer) willkommen zu heißen.

Stay Tuned
Basti

2018-07-01T20:17:13+00:00